Mittwoch, 11. Oktober 2017

Bluttest könnte eines tages ihr schlaganfallrisiko vorhersagen

Mittwoch, 24. August 2016 (HealthDay News) - In der Arztpraxis der Zukunft könnte ein einfacher Bluttest die Wahrscheinlichkeit eines Patienten messen, einen Schlaganfall zu erleiden, wie neue Forschungsergebnisse nahelegen. Ein Team kanadischer Forscher hat im Blut von mehr als 3.200 Menschen die Menge der durch Blut übertragenen chemischen Signale oder "Biomarker" gemessen. Die Patienten waren durchschnittlich 61 Jahre alt und wurden durchschnittlich neun Jahre lang beobachtet. Während dieser Zeit erleiden 98 von ihnen einen Schlaganfall. Erhöhte Konzentrationen von vier der Biomarker wurden mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko verbunden, berichtete das Team in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Neurology vom 24. August. Hohe Blutwerte des chemischen Homocysteins zeigten ein 32 Prozent höheres Risiko im Vergleich zu Menschen mit dem niedrigsten Niveau, fanden die Forscher.


Auch drei weitere Biomarker - der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor, das C-reaktive Protein und der Tumor-Nekrose-Faktor-Rezeptor 2 - wiesen auf eine ähnliche Erhöhung des Schlaganfallrisikos hin, so die Forscher. "Die Identifizierung von Menschen mit einem Schlaganfallrisiko kann uns dabei helfen festzustellen, wer am meisten von bestehenden oder neuen Therapien zur Schlaganfallprävention profitieren würde", sagte der leitende Autor Dr. Ashkan Shoamanesh von der McMaster University in Ontario in einer Pressemitteilung des Magazins.

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