Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Time.com. Demenz, einschließlich der Alzheimer-Krankheit, ist eines der größten Gesundheitsprobleme für ältere Menschen. Gesundheitsbeamte schätzen, dass 47 Millionen Menschen auf der Welt derzeit mit Demenz leben; die dreifache Zahl könnte bis 2050 betroffen sein. Für jeden Zustand - einschließlich Demenz - ist jede Möglichkeit, es zu verhindern, bevor es Symptome oder Schäden verursachen kann, der zuverlässigste Weg, es zu kontrollieren. Und diese Prävention muss nicht immer in Form einer Pille, eines Impfstoffs oder einer flüssigen Droge erfolgen. In einem Bericht, der in der Zeitschrift Lancet veröffentlicht wurde, sagen Forscher, dass jeder dritte Fall von Demenz verhindert werden könnte, wenn Menschen ab der Kindheit anfangen würden, gute Gesundheitsgewohnheiten zu praktizieren.
Die Gruppe von 24 Experten überprüfte alle verfügbaren Daten sorgfältig und fand heraus, dass ein Drittel der Demenzfälle vermieden werden könnten. Sie identifizierten neun Schlüsselfaktoren zur Verhinderung des Hirnabbaus, einschließlich einer konsistenten Ausbildung, Vermeidung des Rauchens und der Kontrolle von Blutdruck und Fettleibigkeit. MEHR: Entwirren Alzheimer: Einfache Änderungen des Lebensstils Mai verhindern Kognitiven Rückgang Die Konzentration auf Faktoren, die Demenz verhindern können, ist eine aufregende Strategie für Hirnforscher, insbesondere wenn es um die Alzheimer-Krankheit geht, eine Form von Demenz, die mit dem Aufbau von Amyloid-Protein-Plaques im Gehirn verbunden ist. Auf der jüngsten Konferenz der Alzheimer Association präsentierten Forscher Daten, die eine breitere Palette potenzieller Faktoren umfassen, die Alzheimer verhindern könnten, wie starke soziale Verbindungen und intellektuell stimulierende Hirnaktivitäten sowie Bewegung und gesunde Ernährung.
Diese Studien, die in Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt durchgeführt wurden, bestätigten, dass die Kombination vieler dieser Faktoren eine stärkere Wirkung bei der Prävention von Alzheimer haben könnte. MEHR: Alzheimer aus einem neuen Blickwinkel Die Tatsache, dass Lebensstilverhalten eine so große Rolle bei der Prävention von Demenz und Alzheimer spielen kann, ist eine gute Nachricht, sagen Experten. "Diese Ergebnisse sind äußerst hoffnungsvoll", sagte Maria Carillo, Chief Science Officer der Alzheimer's Association, in einer Erklärung. "Auf einer individuellen Ebene haben viele Menschen das Potenzial, ihr Risiko für kognitiven Verfall und vielleicht auch Demenz durch einfache, gesunde Verhaltensänderungen zu reduzieren. Auf der öffentlichen Ebene könnten Interventionen, die auf diesen Erkenntnissen beruhen, äußerst wirksam sein, um die globalen menschlichen und wirtschaftlichen Kosten der Alzheimer-Krankheit und anderer Demenzen zu steuern. "
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