Montag, 11. Juni 2018

Armut könnte lupus noch schlimmer machen

FREITAG, 19. Mai 2017 (HealthDay News) - Armut und Rasse sind laut zwei neuen Studien mit der Gesundheit von Lupus-Patienten in den Vereinigten Staaten verbunden. Eine Studie von 783 Patienten verband Armut mit einem erhöhten Risiko für Organschäden durch die Autoimmunerkrankung. Es wurde in der Zeitschrift Arthritis & amp; Rheumatologie. "Anhaltende Armut und Armut in einem Gebiet konzentrierter Armut scheinen die Anzahl der Krankheitsschäden im Laufe der Zeit zu verschlimmern, während der Austritt aus der Armut diese lindern könnte", sagte der Studienautor Edward Yelin in einer Pressemitteilung des Journals. Yelin ist eine pensionierte außerordentliche Professorin an der Universität von Kalifornien, San Francisco School of Medicine. "Wir haben auch gezeigt, dass chronischer Stress, der mit Armut verbunden ist, eine wichtige Rolle dabei spielen kann, warum die Armen mehr Schaden erleiden. Solche Belastungen können sich mit der Unsicherheit in Bezug auf Nahrung, Unterkunft und medizinische Versorgung befassen", erklärte er. Beim Lupus greift das Immunsystem gesunde Gewebe und Organe im Körper an. Dies führt zu Schäden an Gelenken, Nieren, Haut und Herz.


Lupus ist häufiger bei Frauen und Schwarzen, nach dem U.S. National Institute of Arthritis and Musculoskeletal and Skin Diseases. Eine zweite Studie mit 408 Frauen mit Lupus fand heraus, dass die Schwangerschaftsabbrüche unter schwarzen und lateinamerikanischen Frauen doppelt so häufig waren wie bei weißen Frauen. Bei schwarzen Frauen waren Faktoren wie Bildung und Einkommen stark an Ergebnisse wie fetalen Tod, Frühgeburtlichkeit und Einschränkung des fetalen Wachstums gebunden, bei denen ein ungeborenes Kind nicht normal wächst.


Die Studie wurde in der Zeitschrift Arthritis Care & amp veröffentlicht; Forschung. Studienleiterin Dr. Jane Salmon sagte, dass mehr Forschung nötig sei, um diese Unterschiede zu verstehen, und auch, wie und wann Maßnahmen getroffen werden könnten, um sie zu verhindern. "Gegenwärtig müssen wir wachsam sein, schwangere Patienten mit erhöhtem Risiko für Komplikationen aufzuklären und zu überwachen", sagte sie in einer Pressemitteilung des Journals. Salmon ist Forschungsprofessor am Hospital for Special Surgery in New York City. Beide Studien fanden nur Zusammenhänge zwischen Lupusschäden und Faktoren wie Rasse und Armut. Die Forschung erwies sich nicht als Ursache-Wirkungs-Verbindung.


Mai ist Lupus-Bewusstseins-Monat. Die Studien wurden am 8. Mai veröffentlicht. Mehr Informationen Das U.S. National Institute of Arthritis and Musculoskeletal and Skin Diseases hat mehr über Lupus.

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