Eine wichtige neue Studie, die Handy-Strahlung mit Krebs in Gehirn und Herz verbunden hat. Die neue Forschung wurde an Ratten durch das U.S. National Toxicology Program durchgeführt, das Ratten Radiofrequenz-Strahlung aussetzte, die von Mobiltelefonen für ungefähr neun Stunden pro Tag an sieben Tagen pro Woche kommt. Sie fanden heraus, dass die exponierten Ratten häufiger Krebs entwickelten, insbesondere maligne Gliome - ein Tumor von Gliazellen im Gehirn - und Tumore im Herzen. Die Studie wurde von Experten des National Institutes of Health (NIH) überprüft, und die Autoren sagen, dass mehr Forschung über die Verbindung in den nächsten paar Jahren entstehen wird. Der neue Bericht enthält einige wichtige Einschränkungen. Eine Studie an Ratten ist für Menschen niemals direkt translational.
Es gibt den Forschern jedoch Hinweise, die zu weiteren Untersuchungen über die Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung auf Menschen führen können. Die Befunde waren auch für männliche Ratten am statistischsten signifikant. Andere Forschungen haben eine Verbindung zwischen Handys und Krebs gesehen, obwohl die Forschung insgesamt begrenzt bleibt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (IARC) stufte 2011 die Mobiltelefonnutzung und andere hochfrequente elektromagnetische Felder als mögliches Karzinogen ein. "Diese Studie an Mäusen und Ratten wird von weiteren Experten geprüft", so das NIH über die Ergebnisse. "Es ist wichtig zu beachten, dass frühere menschliche Beobachtungsdaten, die in früheren großangelegten bevölkerungsbasierten Studien gesammelt wurden, nur begrenzte Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Krebs durch Handygebrauch gefunden haben."
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